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Magdalenenschule - Förderschule Winterbach
Elternengagement

Elternstimmen

Zum Maifest der Unterstufe
vom Samstag, 12. Mai:

Früher, als ich noch auf die Waldorfschule Engelberg ging, hieß das Maifest noch Sommerfest, war aber wahrscheinlich schon damals im Wonnemonat Mai.

Maifest 2018

Zum Fest kommen wir natürlich traditionell zu spät. Fünf Kinder unter Zeitdruck ausgehfertig zu bekommen ist wie der Versuch, im Dunkeln winzige Perlen auf eine Nylonschnur zu fädeln, während man Wollfäustlinge anhat.

Maifest 2018 Als wir endlich wohlbehalten an Geist und Seele bei der Schule eintreffen, ist der schöne Anfang samt Singen im Innenhof bereits vorbei. Alles schreit, rennt und lacht dem Fest entgegen. Früher gab es eine Riesenrutsche, daran erinnere ich mich noch. Dafür gab es keine Pizza im Backhäuschen, das haben ich (und ein paar andere) erst später gebaut.

Doch auch ohne Riesenrutsche ist es ein Riesenspaß. Es gibt Stelzenlaufen, Schubkarrenwettrennen, Sackhüpfen und mit einer Wasserspritze muss man Tischtennisbälle von Sprudelflaschen herunterschießen. Besonders kreativ ist das Schwimmflossenwettrennen, bei dem sich manche Kinder (okay, hauptsächlich meine) mit voller Absicht in das zu durchquerende Schwimmbecken fallen lassen.

Daneben ist der Gummistiefelweitwurf. Obwohl meine Kinder in dieser Disziplin im Hausflur olympische Leistungen vollbringen, gehen sie jetzt, da es offiziell erlaubt ist, mit hoch erhobener Nase daran vorbei.

Maifest 2018

Auch die schönsten Feste, ob sie nun Maifest oder Sommerfest heißen, sind irgendwann zu Ende. Der letzte Kuchen ist gegessen, das letzte Hufeisen geworfen, die letzte Träne getrocknet, und die Väter und Mütter ringsum trösten: „Es gibt nächstes Jahr ja wieder ein Fest. Hoffen wir, dass das Wetter dann auch wieder so wunderschön wird.“

Florian Grosse

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen >
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Der Waldorfkindergarten Engelberg beim Remstallauf 2018

Ein kühler Morgen, kurz vor Ostern

Aufgeregtes Gewusel im Flur des Waldorfkindergartens Engelberg. Die „Großen“ machen sich bereit für ihr Training. Turnschuhe und Jogginghosen werden gesucht, dann versammeln sich alle am Ausgang.

Remstallauf 2018

Der Remstallauf gehört zu den besonderen Ereignissen im Jahr, bei denen die Kinder im letzten Kindergartenjahr merken, dass sie nun bald Schüler sein werden, denn nur die Großen nehmen am Training teil. Das macht stolz und das Rennen ist schon gleich nur noch halb so anstrengend!

In diesem Jahr übernimmt Frau Guhlich das Training. Sie ist Mutter in einer der Kindergartengruppen und außerdem Sportpädagogin. An diesem kühlen Morgen, an dem der letzte Schnee sich noch unter den Bäumen versteckt und der Himmel grau ist, führt sie die Kinderschar auf den Sportplatz der Schule.

Dann geht es los. Spielerisch wärmen die Kinder sich auf, es folgen kleine Laufspiele. So müssen z.B. Ostereier aus Pappe an verschiedenen Punkten des Platzes möglichst schnell eingesammelt werden, damit der Osterhase nicht so viel laufen muss. Beim Dehnen im Anschluss merkt man, dass die Kinder schon einige Male trainiert haben. Sie wissen schon, wie die Arme sich wie eine Windmühle drehen sollen und nur wenige Kinder brauchen noch Hilfe bei den Übungen. Nach einer halben Stunde ist es geschafft und die Kinder gehen fröhlich plaudernd in ihr Gruppen zurück. Man merkt, dass die Bewegung ihnen Freude gemacht hat.

Remstallauf 2018

Der große Tag

Es ist soweit! Der große Tag des Remstallaufs ist gekommen. Anders als beim Training ist es ein sehr heißer Tag, fast schon sommerlich und nicht gerade typisch für April. Der Bambini-Lauf, an dem der Kindergarten teilnimmt, beginnt in der Mittagshitze. Über zwanzig Kinder der Kindertagesstätte Engelberg treffen sich am vereinbarten Ort neben dem frisch renovierten Kunstrasenplatz, der sehr professionell aussieht. Da fühlt man sich doch gleich wie ein echter Sportler!

Nach einer kleinen Begrüßungsrunde im Schatten durch die Erzieherin Sigrid Weckerle schließt sich die Gruppe dem allgemeinen Aufwärmen an. In der großen Menge unbekannter Gesichter fällt es dann doch einigen schwer, sich auf die Übungen zu konzentrieren, die vorne gezeigt werden. Manche Kinder sind ganz blass vor Aufregung, andere manchen Quatsch mit ihren Freunden und lassen sich keinerlei Anspannung anmerken. Dann müssen sie sich entscheiden: Traue ich mich, ganz alleine die 800 Meter zu laufen, oder nehme ich doch lieber Mama, Papa oder ein älteres Geschwister an die Hand?

Die erste Gruppe geht an den Start. Hier laufen die Kinder, die sich der Herausforderung alleine stellen möchten. Ein lauter Knall – dann laufen sie los. Einige wissen genau, was sie tun sollen und rennen los wie der Wind. Andere werfen suchende Blicke in die Zuschauermenge, bevor sie sich etwas unschlüssig in Bewegung setzen. Die Gruppe verschwindet, doch bereits nach wenigen Minuten kommen die ersten zurück. Der Schweiß steht ihnen auf der Stirn. Knallrote Gesichter, bleiche Gesichter, nasse Haare - die Anstrengung ist allen anzumerken. Man sieht ihnen den Stolz an, wenn sie vom Applaus der Zuschauer begleitet ins Ziel einlaufen.

Die zweite Gruppe startet kurz darauf. Hier laufen die Kinder in Begleitung. Es gibt weniger fragende Blicke, ansonsten verläuft alles genau wie in der ersten Runde.

Remstallauf 2018 Am Ende sind alle erleichtert und erschöpft, viele versammeln sich noch im Schatten der Sporthalle auf der Wiese und tauschen sich über ihre Erlebnisse aus. Wer gewonnen hat, danach fragt niemand. Fast fragt man sich, ob den Kindern bewusst ist, dass es ein Wettkampf war. Wichtig ist es ihnen jedenfalls nicht, sie leben noch ganz das Motto „dabei sein ist alles!“ Und genau deshalb freuen sie sich riesig über ihre Medaillen, denn sie fühlen genau, dass sie die für ihre Anstrengung verdient haben, egal, wie schnell sie tatsächlich gelaufen sind.

Wie jedes Jahr war der Remstallauf wieder einer voller Erfolg, denn das Erlebnis hat die Kinder wachsen lassen und die Gruppe gestärkt. Die Kindertagestätte Engelberg bedankt sich bei den Organisatoren und Sponsoren für ihren Einsatz und natürlich bei Frau Guhlich für das tolle Trainingsprogramm im Vorfeld!

Für den Öffentlichkeitskreis der Kindertagesstätte Engelberg

Lilith Chromow
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Wer will fleißige Handwerker sehn ...?

... der muss auf den Engelberg gehn!

Handwerker Denn dort arbeiten die Kinder der Klasse 3b der Freien Waldorfschule mit ihrer Klassenlehrerin Frau Kleinheins und mehreren Eltern nun schon die dritte Woche am Bau eines Holzlagerschuppens auf dem Hof von Bauer Luber. Eingeteilt in fünf täglich wechselnde Gruppen lernen die Kinder in dieser dreiwöchigen Bauepoche, wie ein Bauwerk von Grund auf geplant und in Handarbeit aufgebaut wird.

Handwerker In der Bau-Gruppe lernen Sie, wie man an einem steilen Hang mit Schaufeln und Pickeln ein Fundament aushebt und betoniert, und wie man Mörtel anrührt, um damit aus Ziegelsteinen Ecksäulen zu mauern. Schließlich zimmern die Kinder unter Anleitung des Zimmermeisters Fabian Graf Stück für Stück den Holzschuppen. Beliefert wird der Bautrupp von den Kindern der Holz-Gruppe, die entsprechend des Bauplanes dicke Holzbalken und alle notwendigen Bretter ausmessen und passend zusägen. Hier sind Teamgeist, Sorgfalt und „Muckis“ gefragt, und so manche Schweißperle und Muskelkater wird dafür gerne in Kauf genommen.

Handwerker Die Steine-Gruppe hingegen rührt aus Sand, Zement und Wasser Beton an, aus welchem die Kinder dann Steine für die Randbefestigung herstellen. Jeden Morgen wieder ist es spannend, den Stein der vorherigen Gruppe auszuschalen und zu schauen, ob er gelungen ist - immer hoffend, dass auch der eigene Stein gut geformt zum Vorschein kommt.

Handwerker Während diese drei Gruppen der Baustelle zuarbeiten, versorgt die Tier-Gruppe, von Praktikanten des Hofes begleitet, tüchtig die Schweine, Kühe, Hühner, Enten und Hasen.
Besonders spannend ist für alle auch die fünfte Gruppe, die von der Erlebnispädagogin Frau Wörz angeleitet wird. Handwerker Hier dürfen die Kinder das Leben der schuleigenen Bienen kennenlernen und ausgestattet mit Imkerhaube und Handschuhen hautnah das Bienenvolk, ihre Königin und die mit Honig gefüllten Waben bestaunen. Außerdem lernen sie, wie aus der hofeigenen Demeter-Milch Frischkäse hergestellt wird, und bekommen eine Kostprobe davon am nächsten Tag mit nach Hause.

Am abschließenden Richtfest wurde die gemeinsame Arbeit dann gebührend gefeiert.
Wir sagen im Namen der Kinder allen fleißigen Helfern und dem gesamten Hof-Team von Bauer Luber „Danke!“ für drei wunderbare Bau-Wochen auf dem Hof!

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