In dem Drama “Die Räuber” von Friedrich Schiller geht es um zwei Brüder, Karl und Franz von Moor, die sehr verschieden sind. Karl ist am Anfang ein beliebter und idealistischer junger Mann. Doch als Franz eine lüge über ihn verbreitet und der Vater sich von Karl abwendet, fühlt er sich verraten. Aus Wut und Enttäuschung schließt er sich einer Räuberbande an. Der will eigentlich für Gerechtigkeit Kämpfen, aber mit der Zeit merkt man, dass er selbst immer mehr zum Verbrecher wird.
Franz ist ganz anders: Kalt, berechend und nur auf Macht aus. Er manipuliert seinen Vater und will alles für sich haben. Dabei ist ihm egal, wie viele Menschen er verletzt oder belügt. Während Karl mit seinem Gewissen kämpft, hat Franz überhaupt keins.
Das Stück zeigt, wie schnell aus guten Absichten etwas Schlechtes werden kann und wie schwer es ist, richtig zu handeln, wenn man verletzt oder ungerecht behandelt wurde. Ist es möglich, für das Gute zu kämpfen, ohne selbst etwas Schlechtes zu tun?
In der von Sophia Reisgies gekürzten Version werden die für das Stück typischen langen Monologe spielerisch und kreativ in verschiedenen Dimensionen umgesetzt. Kommen Sie und lassen sich überraschen wie in 1,5 Stunden Schiller und seine Räuber erlebbar werden.
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